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Ruine Zavelstein

FOTOFREUNDE Wildberg e.V.
Veröffentlicht von Rolf & Erika in Fotowalk · 20 November 2021
Kalt, neblig, trüb…wir hätten uns auch ein freundlicheres, sonnigeres Wetter gewünscht.
 
 
Dem unfreundlichen Novemberwetter zum Trotz trafen sich acht Mitglieder der Fotofreunde auf der Burgruine im Örtchen Zavelstein, das bis 1975 als die kleinste Stadt in Württemberg galt. Unser Ziel, die Burgruine Zavelstein, stammt ursprünglilch aus der Stauferzeit um 1200 n.Chr. Die Burg wurde zerstört, als Renaissance-Schlösschen wieder aufgebaut und dann erneut zerstört. Auch wenn heute nur noch der Bergfried und ein paar mächtige Mauern übriggeblieben sind, kann man die einstige Schönheit der Burg - gebaut aus großen, roten Sandsteinblöcken - noch erahnen.
 
 
Wer architektonische Fotografie mag, findet hier eine Fülle von Motiven: Grundmauern ehemaliger Gebäude, einzelne Wände, die wie kariöse Zahnstummel senkrecht in den Himmel ragen, dunkle Keller, große Fenster, Treppen aufwärts und abwärts. Auf den Bergfried hinauf kommt man gegen einen kleinen Obolus und hat von dort oben eine weite Aussicht über das Teinachtal (sofern nicht – wie heute – der Nebel tief über den Baumkronen wabert). Die Ritterburg wurde – wie damals üblich – auf einem Felssporn errichtet, der in dieses Tal hineinragt. Inmitten der Ruine, wo früher die Wohnungen und die Stallungen lagen, wachsen jetzt Tannen, Fichten und Sträucher.
 
 
Nach etwas mehr als einer Stunde verbrachten wir alle zusammen noch eine gemütliche Zeit bei Ulrike und Helmut, die Punsch und Glühwein für uns vorbereitet hatten. Das ideale Getränk an einem tristen November-Nachmittag.
 

Bilder von Erika & Rolf Kahlert und von Maria Greule


Fotofreunde Wildberg e.V.
Kochsteige 4
72218 Wildberg
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